Updated: 07.04.2017

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wer hat das nur alles verzapft?

                                      

 

Leitfaden für den Anfänger

 

Agility is fun

Das ist der Leitspruch dieses Sports. Und nur wer den beherzigt wird letztendlich auch erfolgreich sein. Der Hund ist triebgesteuert. Er tut Dinge von denen er sich Vorteile verspricht. Vorteile sind z.B. Spielen und Leckies. Wenn es der Mensch versteht dem Hund Agility als Spiel zu vermitteln, dann wird er es gerne tun. Und wenn dabei noch ein paar Leckies für ihn rausspringen, haben wir schon gewonnen.

  

Oh, oh!

Bestrafung beim Agility ist völlig fehl am Platz. Der Hund macht keine Fehler um den Hundeführer zu ärgern. Er hat es einfach nicht verstanden, was wir von ihm wollen. D.h.: wir haben´s ihm nicht richtig gezeigt. Brüllen führt zu Stress und vermiest dem Hund den Spaß. Fehler werden durch ein freundliches "Oh, Oh" oder "Schade" angezeigt. Das funktioniert übrigens auch im Alltag. Probiert es einfach mal aus.
 

Um einen reibungslosen Ablauf beim Training zu gewährleisten, müssen einige Dinge beachtet werden, die in folgender Checkliste aufgeführt sind:

 

 mein Hund ist ausgewachsen. (mindestens 15 Monate alt)
 mein Hund ist versichert und der Impfschutz ist aktuell.
 mein Hund ist gesund und nicht in Hitze.
 mein Hund hatte die Gelegenheit sich vor dem Training ausreichend zu lösen.
 mein Hund hat nicht direkt ( 4 - 5 Std.) vor dem Training gefressen.
 ich hab´ die richtige Ausstattung (Kleidung, Schuhe, Leine usw.)
   Leckies und Spielzeug habe ich dabei.
 
Als Leckies hat sich Käse oder Fleischwurst in kleinen Stücken bewährt. Ungünstig sind Kekse oder andere harte Snacks bei denen der Hund zu lange kauen muss. Da beim Agility sehr viel mit Leckies belohnt wird, muss die normale Fressensration dem entsprechend angepasst werden. Wir haben nun einen „Sport-Hund“ und müssen vermeiden, dass die Gelenke durch zusätzliche Pfunde belastet werden. Oder habt Ihr schon mal einen 100m-Läufer mit Übergewicht gesehen?

Käse-Leckies

 
Spielzeug zum Zerren und Werfen

Als Spielzeug sollte man etwas wählen das man werfen und womit man zerren kann. Z.B. ein Knotentau oder einen Gummiball mit Kordel. Es sollte ein spezielles "Agility-Spielzeug" sein. D.h.: dieses Spielzeug ist für den Hund etwas Besonderes und das gibt es nur beim Training. 

 

Agility-Leine leicht angelegt

Ich laß´ nich los

 

Um den Hund auf dem Parcours nicht abzulenken, sollen die anderen Hunde nicht spielen und an der Leine gehalten werden. Als Leine empfiehlt sich eine spezielle Agility-Leine. Sie ist mit einem Handgriff gelöst. Wegen der Unfallgefahr sollte der Hund im Parcours kein Halsband tragen. Er könnte irgendwo hängen bleiben und sich verletzen.

 

Beim Training solltet ihr bitte unbedingt darauf achten, dass ihr den Anweisungen des Trainers folgt. Bitte keine Geräte alleine üben. Fehler, die man am Anfang macht, sind später nur schwer wieder gut zu machen. Dies gilt auch für die Zeit nach dem Training. Viele Leute sind am Anfang sehr euphorisch und bauen Hürden, Slalom usw. im Garten auf. Gerade Anfänger überschätzen häufig ihre Lieblinge. Wir müssen die Muskeln erst langsam aufbauen. Darum springen die Hunde im Anfänger-Kurs auch nicht die volle Höhe. 

 

Border Collie im Slalom 

Der Slalom darf maximal 5, später 10x in voller Länge pro Trainingseinheit geübt werden. Wenn man´s hier übertreibt, kann der Hund Rückenschäden davontragen. Und die Gesundheit der Hunde ist für uns das Wichtigste!
 
Gesundheit: Agility ist, wenn man es nicht übertreibt, gut für den Bewegungsapparat, für Herz und Kreislauf und für das allgemeine Wohlbefinden des Hundes. Allerdings kann Agility für Hunde, die vorbelastet sind (Herzschwäche, HD, Arthrose), gefährlich sein. Deshalb ist es wichtig, dass spätestens nach dem Anfängerkurs, ein tierärztliches Attest (inkl. Röntgenbild der Hüfte) über die Sporttauglichkeit des Hundes erstell wird. Diese Untersuchung kostet Geld, ist aber für das Wohl Eures Hundes.
  
und wann geht´s los?
 

im Frühjahr 2017! (Die Plätze sind schnell vergeben, also jetzt schon anmelden!) Auf dem Hundeplatz in Etelsen, können Hund und Mensch, in lockerer Atmosphäre, diesen schönen Sport kennen lernen. In 10 Trainingseinheiten à 1,5 Stunden, wird maximal 12 Teams der Umgang mit den Agility-Geräten beigebracht. Der 11. Tag ist dann das große Familien-Abschlußfest. Bei Grillwurst und Kartoffelsalat beweisen dann die Teilnehmer  ihr Können. 

Wir freuen uns auf Euch!

 

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